EURO-ECO 2011Hanover21 - 22 November 2011 |
Environmental, Engineering - Economic and Legal Aspects for Sustainable Living |
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| V.V. Salmin O.L. Starinova |
KOSMISCHER MÜLL IST EINE ÖKOLOGISCHE BEDROHUNG FÜR DIE ERDE |
| Die Samarer staatliche Raumfahrtuniversität, Samara, Russland |
Am 10. Februar 2009 ist der Satellit NASA Iridium33 mit den abgeschriebenen in 1995 russischen Kommunikationssatelliten Kosmos2251 mit relativen Geschwindigkeit 11,6 km/s auf Höhe 790 km zusammengestoßen. Der russische Apparat wog fast 900 kg, und amerikanische - 450 kg. Infolge des Zusammenstoßes hat sich zwei Bruchstück-Wolken mit gemeinsamen Massen etwa 1350 kg gebildet. Manche von denen können anderen Satelliten gefährden. Die tieffliegenden Fragmente des Satelliten Kosmos gehen von Zeit zu Zeit in die dichten Schichten der Atmosphäre ein.
Dieser Ereignis war der erste registrierte Zusammenstoß auf Umlaufbahn der Satelliten, jedoch weit nicht erster Zusammenstoß von Menschenhand geschaffenen Gegenstände im Kosmos. Zusammenstöße von künstlichen Objekten auf der Umlaufbahn geschahen auch früher, und auf alle Fälle waren die Zusammenstöße von Satelliten oder letzten Stufen von Raketen mit Fragmenten der zerstörten künstlichen Objekte vorhanden. Der gefährlichste Vorfall, der das Erscheinen «des kosmischen Mülls» verursachte, war die Vernichtung von China des eigenen Satelliten in 2007. Damals hat sich auf der Umlaufbahn mehr als 2500 neuer Bruchstücke gebildet.
Des kosmischen Mülls wurde so viel angesammelt, dass er schon als einen gefährlichen Hauptfaktor bei Verwirklichung der bemannten Flüge in den Kosmos anerkannt ist. Da immer mehr Staaten die von Menschenhand geschaffenen Objekte im Kosmos lassen, und «der kosmische Müll» ist auch zur “Selbstvermehrung” begabt ( zusammenstoßenden Bruchstücke teilen sich auf kleinere Elementen), wird das Problem einer Unreinheit des erdnahen Raumes in der allernächsten Zeit sich verschärfen.
Das Problem des Kampfes mit «kosmischen Müll» und einer Suche der Antwort auf die Frage “ Wer ist schuldig?» im Falle des Auftragens von diesem Müll eines Schadens wird von ungenügenden Entwicklung der internationalen Gesetzgebung auf vorliegenden Gebiet des kosmischen Rechtes kompliziert. Zurzeit gibt es nur zwei Dokumente.
Erster ist der Vertrag über den Kosmos vom 1967. Der Artikel VII dieses Dokumentes sieht gewisse « internationale Verantwortung” (nicht berichtend, was es genau gemeint ist) für einen Schaden, der einem Staat von kosmischen Objekten oder von ihren Bestandteilen anderen Staates auf der Erde, in luftig oder im kosmischen Raum, einschließlich den Mond und andere himmlische Körper verursacht ist, vor.
Zweiter ist die Konvention über eine internationale Verantwortung für einen Schaden, der von kosmischen Objekten verursacht ist. Es war am 29. März 1972 in Moskau, London und Washington geschlossen. Laut dem Artikel II dieser Konvention “trägt der startende Staat die absolute Verantwortung für die Auszahlung einer Kompensation für den Schaden, der von seinem kosmischen Objekt verursacht ist”, aber nur “auf der Erdoberfläche oder dem Luftfahrzeug im Flug». Was den Schaden betrifft, der einem kosmischen Objekt eines Staates vom kosmischen Objekt anderen Staates verursacht ist, so haftet, laut dem Artikel III der Konvention, “das Letzte nur für den Fall, wenn der Schaden nach seiner Schuld oder durch Verschulden der Personen verursacht ist, für die es verantwortet ist».
Das Problem «des kosmischen Mülls» zu lösen, ist aus politischen Gründen notwendig.
Zurzeit ist eine wirksamste Weise beim Kämpfen mit «kosmischen Müll» nach dem Prinzip: «Es ist nicht dort sauber, wo aufgeräumt ist, sondern dort, wo nicht schmutzig ist». Es bedeutet das Folgende – man muss rechtzeitig durcharbeitende Satelliten und Stufe der Trägerraketen von Umlaufbahn zurückführen oder sie auf hohen “Parkumlaufbahnen” fortzuführen, wo sie tausenden Jahren existieren können. Perspektiv wird eine Nutzung für diese Ziele der wiederverwendbaren Transportschlepper mit hocheffektiven motorischen Elektroraketenanlagen vorgestellt.
Es sind schon einige internationale Regeln der Verwertung ausgenutzten Satelliten produziert. Betreffs des schon existierenden erdnahen “Mülls” gibt es so was wie Vernichtung der größten und gefährlichen Bruchstücke mit Raketenschlägen von der Erde und sogar der Start auf die Umlaufbahn einen riesigen Helium Wolken, wo Fragmente des “Mülls” gebremst werden und auf die Erde fallen lassen.