EURO-ECO 2010

Hanover

2 - 3 Dezember 2010

Environmental, Engineering - Economic and Legal Aspects for Sustainable Living

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

University of Bremen, Bremen

A.D. Potapov
E.B. Schubina
DIE INGENEUR-ÖKOLOGISCHEN FORSCHUNGEN FÜR DEN BAU AUFGRUND DER ÖKOLOGISCHEN KRITERIEN
Die Moskauer staatliche Bauuniversität, Moskau, Russland;
E-mail: umu-potapov@mail.ru

Die ingenieurmäßigen Forschungen für den Bau stellen eine Art der Bautätigkeit dar, die das komplexe Studium der natürlichen und technogenen Bedingungen des Territoriums der Bauobjekte gewährleistet. Dazu gehört auch die Zusammenstellung der Prognosen der Wechselwirkungen dieser Objekte mit der Umwelt, die Begründung ihres ingenieurmäßigen Schutzes und der sicheren Lebensumstände der Bevölkerung. Diese Tätigkeitsart wird von den normativen Dokumenten reglementiert, deren Erfüllung einen obligatorischen Charakter hat.

Zum Bestand der ingenieurmäßigen Forschungen für den Bau gehören folgende ihrer Hauptarten: Die ingenieurs-geodätische, ingenieurs-geologische, ingenieurshydrometeorologischen, ingenieurs-ökologischen Forschungen, der Erforschung der Bodenbaustoffe und der Quellen der Wasserversorgung (unterirdische Wasserquellen).

Die Ingenieur-ökologischen Forschungen sollen das komplexe Studium der natürlichen und technogenen Bedingungen des Territoriums, ihrer wirtschaftlichen Nutzung in der sozialen Sphäre gewährleisten. Die Organisation der Veranstaltungen für den Erhalt sozialökonomischer, historischen, kulturellen, ethnischen und anderer Interessen der lokalen Bevölkerung, gehört zu weiteren Zielen.

Die geltenden normativen Dokumente sind auf Grund von den Experteneinschätzungen gebildet und befinden sich zurzeit im Stadium der Überarbeitung. Von den Autoren wird die Ausführung der ingenieurs-ökologischen Forschungen auf Grund von den ökologischen Kriterien vorgeschlagen. In der Tabelle wird das Beispiel einer solchen Herangehensweise vorgeführt.

Nr.

Die Gruppe der Kriterien

Das Kriterium

Das Ziel

1.1

Die Verschmutzung

Die Verhinderung der Verschmutzung während der Durchführung der Bauarbeiten

Die Senkung des Niveaus der Verschmutzung während der Arbeiten auf Kosten von der Verhinderung der Bodenerosion, Sedimentation in den Wasserströmen und die Bildung des abgewogenen Staubes.

2.1

Die Auswahl des Grundstücks

Das Grundstück befindet sich außerhalb des Territoriums kommunaler bzw. industrieller Nutzungsart

Die Absage für die Bauarbeiten auf den unpassenden Grundstücken und die Verminderung der ökologischen Einwirkung auf das Grundstück

2.2

 

Das unberührte Grundstück gehört nicht zu den landwirtschaftlichen Ländereien, war kein öffentlicher Park, kein Wald, keine Wiese oder Erholungszone. Das Grundstück befindet sich nicht auf dem Territorium der Denkmäler. Befindet sich außerhalb des 1. Gürtels der Zone des sanitären Schutzes der Wasserquellen und der Wasserleitungen.

Die Verkleinerung der ökologischen Einwirkung, die mit der Lage des Grundstücks verbunden ist, die Erhaltung der grünen Zonen, der Schutz der Naturschätze und des Kulturmediums der natürlichen Arten.

2.3

 

Das Grundstück befindet sich nicht auf dem Territorium, das für bedrohten Tierarten jeder Art speziell bestimmt ist, die in die entsprechenden Verzeichnisse eingetragen sind

Der Schutz der Naturschätze und des bedrohten Tierarten

2.4

 

Das Grundstück befindet sich weiter, als 30 m von den versumpften oder stark befeuchteten Grundstücken

Die minimale Drohung der Überschwemmung des Grundstücks und der Verschmutzung der Wasserquellen

2.5

 

Das Grundstück befindet sich weiter, als 15 m von den Wasserobjekten

Die minimale Drohung der Überschwemmung des Grundstücks und der Verschmutzung der Wasserquellen

2.6

 

Das Territorium des Grundstücks befindet sich höher als hohe Aue des Flusses, die einmal pro hundert Jahre überschwemmt wird.

Die minimale Drohung der Überschwemmung des Grundstücks und der Verschmutzung der Wasserquellen

2.7

 

Das Grundstück auf dem ökologisch verschmutzten Territorium, das eine Rekultivierung erfordert

Die Rehabilitierung der getroffenen Grundstücke, deren Entwicklung von der ökologischen Verschmutzung, mit dem Ziel, der Verringerung der Belastung

3.1

Die Dichte der Bebauung und das Vorhandensein der grundlegenden Dienstleistungen

Die Projektdokumentation nimmt den Plan der Bebauung des Bezirkes (existierend und perspektivisch) auf

Das Informieren der Bürger: die Realisierung ihres Rechtes, das Projekt der Bebauung des Bezirkes zu kennen

3.2

 

Das Gebäude wurde auf dem geeigneten Territorium gebaut, das ein Jahr vor dem Baubeginn mit den existierenden Kommunikationen der allgemeinen Benutzung (die Elektrizitätsversorgung, die Wasserversorgung und die Kanalisation, das Gas, Strassen) versorgt wurde.

Der Bau in den Stadtbezirken mit der schon existierenden Infrastruktur, die Erhaltung der grünen Zonen, der Schutz der Naturschätze und der bedrohten Tier- und Pflanzenarten.

3.3

 

Die Optimierung der sozialen Infrastruktur. Das Gebäude wird gebaut oder wird auf dem Grundstück rekonstruiert, das, schon früher bebaut war. Von den Dienstleistungseinrichtungen sollen zehn grundlegende Dienstleistungen erbracht werden Diese sollen von dem Gebäude zu Fuß erreichbar sein. Solche Institutionen sind unter anderem: 1) die Bank; 2) die Kirche; 3) Lebensmittelgeschäft; 4) Kindergarten; 5) die chemische Reinigung; 6) die Feuerwehr; 7) Schönheitssalon; 8) Haushaltswarengeschäft; 9) die Wäscherei; 10) die Bibliothek; 11) Klinik/ Stomatologie; 12) Altenheim; 13) Park; 14) die Apotheke; 15) die Post; 16) das Restaurant; 17) die Schule; 18) Supermarkt; 19) das Kino; 20) das lokale öffentliche Zentrum; 21) Fitness-Zentrum; 22) das Museum

Der Bau in den Stadtbezirken mit der schon existierenden Infrastruktur, die Erhaltung der grünen Zonen, der Schutz der Naturschätze und der bedrohten Tier- und Pflanzenarten

3.4

 

Das Gebäude ist in der Zone der Unterbringung der Handelsunternehmen oder innerhalb 1 km von der Zone der Unterbringung der Handelsunternehmen aufgebaut.

Der Bau in den Stadtbezirken mit der schon existierenden Infrastruktur

 

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