EURO-ECO 2009Hanover3 - 4 Dezember 2009 |
Environmental, Engineering - Economic and Legal Aspects for Sustainable Living |
European Academy of Natural Sciences, HanoverEuropean Scientific Society, HanoverUniversity of Bremen, Bremen |
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Abstracts EURO-ECO 2009 |
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| L.V. Shulgina S.V. Jakimchuk |
SOZIALINVESTITIONEN UND SOZIALSCHUTZ DER BEVÖLKERUNG |
| Institut für internationale Zusammenarbeit der Voronezher Staatlichen Technologischen Universität, Voronezh Belgoroder Staatliche Universität, Belgorod |
Obwohl der Sozialschutz aus Sicht der Ökonomie keine Sozialinvestition ist, sind wir als Autorinnen dieses Artikels davon überzeugt, dass er als Sozialinvestition betrachtet werden kann, da der Sozialschutz auch den „schwachen“ Mitgliedern der Gesellschaft die Möglichkeit gibt, normal zu leben und sich zu entwickeln. Dabei handelt es sich nicht nur um Finanzierungen, sondern auch um Dienstleistungen.
Einige Wissenschaftler (z.B. A.V. Dorin) vertreten die Meinung, dass nur Unternehmer als private Investoren auftreten können, die in Bildung und Weiterbildung des Personals sowie in soziale Objekte investieren und damit die Leistung der Arbeitnehmer steigen lassen. Andere Wissenschaftler sind der Ansicht, dass soziale Investitionen die des Staates, privater Unternehmer und öffentlicher Organisationen in den Verbrauchbereich sind, um das menschliche Kapital, das von diesen Investitionen Vorteile hat, wirksamer nutzen zu können.
In den Zeiten der Planwirtschaft war der Staat der einzige Investor in den Sozialschutz der Bevölkerung (so E.E. Machulskaja, S.A. Gorbacheva). Und soziale Investitionen waren auf die Gewährleitung der Bedingungen gerichter, unter denen sich vollwertige Persönlichkeit entwickeln kann. Heute, wenn sich die Marktwirtschaft etabliert hat, kommt es zu anderen Formen und Trägern von sozialen Investitionen: Wohltätigkeit von privaten Unternehmen und Unternehmern, Gründung der öffentlichen Fonds und nichtstaatlichen Rentenfonds.
Aus unserer Sicht bleibt immer das Kapital, das in den Sozialschutz investiert wurde, sei es auch in Form der Soialhife, eine Sozialinvestition, weil dabei Sozialgruppen unterstützt werden, die das meiste Risiko für die Gesellschaft darstellen. Das Kapital wird also auf die Senkung der sozialen Risiken gerichtet, damit auch auf die Senkung der Kriminalität und eine stabilere Sicherheit.
Die meisten Institutionen, die für den Sozialschutz zuständig sind, sind staatlich und haben eine bestimmte Struktur, die wie folgt aussehen kann (Schema 1), dabei fallen Risiken der Sozialinvestitionen und die des Sozialschutzes zusammen.
Die begrenzte Selbstregelung ist für eine staatliche Institution typisch, dennoch bleibt sie auch beim Sozialschutz der Fall, da es außer dem Staat auch private Investoren gibt.
Der Sozialschutz kann also erst dann als System betrachtet werden, wenn Sozialinvestitionen einen Systemcharakter haben. Sozialschutz und Sozialinvestment sind miteinander eng verbunden und aufeinander angewiesen auf allen Investmentebenen (staatlicher und nichtstaatlicher).
Der Sozialschutz verwaltet sein Kapital mit dem Ziel, gerechte Verhältnisse in der Gesellschaft zu gewährleisten, damit auch auf ihre stabile Entwicklung und bessere Sicherheit des Staates.
Der Sozialschutz als Institution ist also ein System wirtschaftlicher Subjekte, die am Sozialschutz beteiligt sind, die Sozialinvestitionen zur wirksamen Senkung von sozialen Risiken abziehen, sie verwalten und kontrollieren lassen.
Der Sozialschutz der Bevölkerung ist ein wichtiger Bestandteil der Marktwirtschaft, ist eine ökonomische Kategorie und verfügt über eigene Mechanismen. Er wirkt aus Sicht der Marktwirtschaft auf die Sozialsituation im Staat und ist selbst ein Indikator des sozialen Wohlstandes im Land.
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