EURO-ECO 2009

Hanover

3 - 4 Dezember 2009

Environmental, Engineering - Economic and Legal Aspects for Sustainable Living

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

University of Bremen, Bremen


Natalia V. Silantieva BESONDERHEITEN DES BETRIEBES DER DEPONIEN FÜR DIE INDUSTRIEABFÄLLE IM YENISSEYSKI NORDEN
Sibirische Föderale Universität, Krasnojarsk

Zu den Deponien der Industrieabfälle zählt man Stauteiche für Aufbereitungsabfälle, die hydrotechnische Anlagen darstellen.

Laut den norm-technischen Unterlagen sind hydrotechnische Deponien technologisch mit der Gewinnung und Verarbeitung mineralischer Rohstoffe verbunden.

Die Stauteiche für Aufbereitungsabfälle sind für das isolierte Speichern, die sichere Aufbewahrung und die Entsorgung der Industrieabfälle der Betriebe bestimmt.

Das Ziel der Anlage ist nicht nur Aufbewahrung der Abfälle, sondern auch Umweltschutz. Die Umwelt wird infolge einer Reihe von Massnahmen geschützt, die folgende Stadien voraussetzen:

  1. Begründung der Investitionen
  2. Projektentwicklung. Auswahl einer Variante der Projektlösung, die für die rauhen Klimabedingungen geeignet ist.
  3. Bau des Objektes mit Berücksichtigung der Klimabedingungen.
  4. Betrieb des Objektes.
  5. Schliessung des Objektes (Liquidation, Rekultivierung).

Die Besonderheiten derartiger Anlagen bestehen darin, dass sie in extrem rauhen Klimabeingungen gebaut werden. Das Klima ist in der Region ausgeprägt kontinental mit einem langen rauhen Winter und einem kurzen heissen Sommer. Die niedrigsten Wintertemperaturen erreichen -61°C und die höchsten im Sommer - +34°C. 200 Tage im Jahr liegt die Lufttemperatur unter Null.

Der Betrieb der Deponien der Industrieabfälle wird durch folgende Faktoren erschwert:

Die Besonderheiten betreffen auch die Rückwasserversorgungssysteme, die Einschwemmung der Abfälle bei niedrigen Lufttemperaturen. Die Anschwemmungsverfahren sollen auch effiziente Füllung des Stauteiches für Aufbereitungsabfälle und hohe Qualität der Aufbewahrung der Abfälle sicherstellen. Die Planungsverfahren der Rückwasserversorgung sollen hinsichtlich der Perspektive der Trockenlegung der zu aufbewahrenden Abfälle während der Betriebsdauer wirksam sein.

Beim Bau der Stauteiche für Aufbereitungsabfälle werden nicht nur Naturböden, sondern auch künstliche Stoffe verwendet.