EURO-ECO 2008

Hanover

18 - 20 November 2008

Environmental and Engineering Aspects for sustainable living

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

University of Bremen, Bremen


N.L. Medjanik T.M. Kulikova H.J. Girevaja A. Ponomarev RECYCLING DER PET-LEERGÜTER MIT HILFE DER METHODE DER CHEMISHEN DESTRUCTION
Magnitogorsker staatliche technische G.I. Nosow-Iniversität, Magnitogorsk, Russland

Die Endverarbeitung der Leergüter aus dem Polyethylenglycoltephthalat wurde zum weltweit großen Problem wegen der negativen Einwirkung der Produkte, die bei ihrer Endverarbeitung (Verbrennung oder Bodendeponierung) entstehen, auf die Umwelt. In vielen Ländern gelten die Gesetze, die die Bodendeponierung von allen Abfällen aus Polymerstoffen völlig oder teilweise untersagen. Aus diesen Gründen wurden Programme entwickelt, die es ermöglichen, Leergüter aus Polymerstoffen zu verarbeiten.

Eine der Hauptrichtungen der Endverarbeitung vom PET-Leergut ist das chemische Recicling, wobei die Möglichkeit besteht, die neu gewonnenen Produkte weiter zu verwenden.

Um das optimale destrukturierende Agens herauszufinden, wurde eine Berechnung der quant-chemischen Charakteristiken der Moleküle von lösenden Stoffen und eines PET-Molekülfragmentes durchgeführt. Die quant-chemischen Berechnungen der Verbindungen wurden mit Hilfe der Methode der non-empirischen Moleküldynamik nach den Programmen HyperChem und Mopak durchgeführt, was es ermöglichte, Werte der Dipolelemente, Elektronengrenzdichten, Energien von dem obersten besetzten und dem untersten freien Molekülorbital festzustellen. Die vollständige Geometrieiptimierung wurde mit Hilfe der Methode der molekularen Mechanik MM+ durchgeführt.

Die Ergebnisse der quant-chemischen Berechnungen zeigen, dass Schwefelsäure, Ethylenglycol, Benzylalkohol optimale destrukturierende Agenzien für das Polyethylen glycoltephthalat sind.

Die durchgeführten Laboruntersuchungen bestätigten die Berechnungen und zeigten, dass die Verwendung von diesen destrukturierenden Agenzien zur maximalen Auflösung vom PET bei mäßig hohen Temperaturen führt. Die Voruntersuchungen zeigten die Möglichkeit, die nach der Destrukturierung gewonnenen Stoffe als Kompositionsstoffe für die Produktion von Baustoffen, sammelnde Reagenzien zur Flotation von Kohlen des niedrigen Metamorphismusstadiums, für den Auszug der Ionen von schweren Metallen aus den Abwässern von metallverarbeitenden Betrieben bei der Flotation und als Monomere zur Herstellung der Polymerstoffe zu verwenden.