EURO-ECO 2008Hanover18 - 20 November 2008 |
Environmental and Engineering Aspects for sustainable living |
European Academy of Natural Sciences, HanoverEuropean Scientific Society, HanoverUniversity of Bremen, Bremen |
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Abstracts EURO-ECO 2008 |
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| S.V. Fedorov Yu.G. Mescherjakov | INDUSTRIELLE VERARBEITUNG VON PHOSPHOGIPS UND PHOSPHOHALBHYDRAT. ENERGIESPARENDE TECHNOLOGIEN |
| St.-Petersburger Architektur-Bau-Universität, St.-Petersburg, Russland |
In den Speichern der Industriebetriebe vom Nord-Westen Russlands lagern über 100 Mio. t von harten Phosphogips-Abfällen nach der Produktion der Orthophosphorsäure und komplexer Mineraldüngemittel. Eine komplette Isolation der Speicher ist unmöglich, denn die Niederschlagsmenge ist höher als die Menge des unter Sonnenradiation verdunsteten Wassers. Die Speicher sind damit Verschmutzungsquellen der Umwelt des Ladogasee-, des Nevabeckens, der Ostseeküste und der Küste des Finnischen Meerbusens.
Nach dem Natriumsulfatgehalt sind Phosphogips und Phosphohalbhydrat Gipsrohstoffe der höchsten Qualität, ihr Produktionsvolumen ist wesentlich höher als die Nachfrage der Baustoffindustrie nach Gipsrohstoffen.
Phosphogips und Phosphohalbhydrat enthalten im Wasser gelöste Säuren und ihre Verarbeitung ist mit einer zusätzlichen technologischen Stufe, der Neutralisierung der Säuren, verbunden. Die Restabfälle im Filter sowie in Speichern enthalten 28-40% flüssiger Komponente und ihre industrielle Verarbeitung (Trocknenverfahren) ist energiekostenspielig.
Aus diesen Gründen sind Baustoffe aus Phosphogips und Phosphohalbhydrat im Vergleich mit den Baustoffen aus dem Naturgipsstein nicht konkurrenzfähig.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann man aus dem Phosphogips und dem Phosphohalbhydrat konkurrenzfähige Produkte bekommen. In erster Linie gilt das für die Regionen, wo es keine Naturgipssteinvorräte gibt, z.B. im Nord-Westen der Russischen Föderation. Eine effiziente Verarbeitung von den Gipsabfällen ist auf technologische Prozesse angewiesen, deren Kosten minimal ausfallen würden. Unten wird ein Projekt des Lehstuhls für Baustoffe der St.-Petersburger Architektur-Bau-Universität vorgestellt, das sich in seinen Einzelheiten in der Industrie schon bewährt hat und das der Lösung dieses Problems gewidmet ist.
| ECOLOGICAL AND ECONOMIC PROBLEMS OF PLANT DIVERSITY CONSERVATION ON ASTRAKHAN | List of abstracts | MONITORING OF ANTHROPOGENIC SOURCES IN THE SYSTEM ENVIRONMENTAL SAFETY CONTROL |