EURO-ECO 2008

Hanover

18 - 20 November 2008

Environmental and Engineering Aspects for sustainable living

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

University of Bremen, Bremen


J. Bessonova FUNKTIONIEREN VON INTEGRIERTEN STRUKTUREN: VERBINDUNGSVARIOTIONEN, GRUNDSÄTZE DER ZUSAM-MENARBEIT DER TEILNEHMER, STRUKTURADAPTION
Staatliche technische Ural-Universität (UPI), Ekaterinburg, Russland

Eines der Hauptprobleme, zu denen es bei der Verwaltung integrierter Strukturen (Assoziationen, Holdings, Finanz-Industrie-Gruppen, Konsortien, Industrievereinigungen, strategische Allianzen, Konzerne) kommen kann, ist das Problem der Entwicklung eines effektiven Systems der Zusammenwirkung und Zusammenarbeit unter den internen Teilnehmern und zwischen den internen Teilnehmern und den Außenpartnern, zwischen der Hauptkompanie und den Filialen und den Außenpartnern. Die von der Autorin durchgeführte Analyse der in der modernen heimischen Wirtschaft funktionierenden integrierten Strukturen und der in ihnen überwiegenden Verbindungsvariationen lässt Schlussfolgerungen über eine Ähnlichkeit (die zu einer gewissen Verschwommenheit der Grenzen zwischen ihnen führt) von drei Haupttypen ziehen: Holdings, Finanz-Industrie-Gruppen und Industrievereinigungen.

Für eine effektive Gestaltung von Beziehungen, mit dem Ziel, der ständig verändernden inneren Struktur anzupassen, schlägt die Autorin vor, ein regelmäßiges Monitoring von Teilnehmern und Partnern durchzuführen, was möglich macht, das belastende Glied der integrierten Struktur festzustellen und auszuschließen oder neue Objekte in die Struktur einzuführen. Es wird die Methodik des Monitorings angeboten, die es ermöglicht, die Arbeitseffektivität von Teilnehmern und Partnern integrierter Struktur einzuschätzen, die auf der Analyse der wirtschaftlichen Werte der Struktur basiert, nach folgenden sieben Richtungen:

  1. Einschätzung der Arbeitsaktivität des Teilnehmers/Partners in den Arbeitsbeziehungen integrierter Struktur;
  2. Einschätzung der Bedeutsamkeit der Produktion (der Dienstleistungen) des Teilnehmers/Partners fur die integrierte Struktur;
  3. Einschätzung der Konkurrenzfähigkeit des Teilnehmers/Partners (nach mehreren Aspekten);
  4. Einschätzung der Konkurrenzfähigkeit der Produktie (der Dienstleistungen) bezüglich der Produktionsqualität (ein oder mehrere Produkte);
  5. Einschätzung der Konkurrenzfähigkeit der Produkte ( der Dienstleistungen) bezüglich des Preises;
  6. Einschätzung der wirtschaftlichen Arbeitseffektivität des Objektes;
  7. Einschätzung der Belastbarkeit der Produktionskapazität des Objektes (Zahl der Aufträge) integrierter Struktur.

Das Endrating des Objekts zu beurteilen, schlägt die Autorin nach dem durchschnittlichen geometrischen Wert aller sieben Einschätzungsrichtungen vor. Wenn also der Teilnehmer integrierter Struktur während des Monitorings ein hohes Rating bekommen hat, lässt sich eine Schlussfolgerung ziehen, dass die Partnerschaft zweckmäßig ist. Das niedrige Rating ist ein Anlass, die Arbeit dieses Telnehmers zu analysieren und zu überlegen, ob es sinnvoller wäre, wenn er aus der integrierter Gruppe austeigen würde. Ohne gewichtige Gründe, die für die weitere Partnerschaft mit diesem Teilnehmer sprechen, wird seine Desintegration initiert. Wenn im Laufe des Monitorings ein Außenpartner bewertet wurde, spricht das niedrige Endrating dafür, dass er als Außenpartner bleiben darf. Wenn aber das Rating hoch ist, kann die Aufnahme dieses Partners in die integrierte Gruppe in Betracht gezogen werden. Bei positiven Analyseergebnissen der Tätigkeit dieses Partners kann die Integrationsrestrukt urierung angefangen werden.