EURO-ECO 2008

Hanover

18 - 20 November 2008

Environmental and Engineering Aspects for sustainable living

European Academy of Natural Sciences, Hanover

European Scientific Society, Hanover

University of Bremen, Bremen


G.R. Hasaev V.A. Filatov ENTWICKLUNG REGIONALER WIRTSCHAFT DURCH TECHNOLOGIEUMTAUSH
Samaraer staatliche ökonomische Universität, Samara, Russland Samaraer staatliche aerokosmische S.P. Korolew-Universität, Samara, Russland

Die Bedeutung der Kenntnisse bzw. der Ausbildung nimmt in den letzten Jahrzehnten zu, was viele Autoren betonen. Die Wirtschaft, die auf der Wissenschaft basiert, macht die Gesellschaft reicher und lässt sie gedeihen. Damit werden Kenntnisse zu einem wesentlichen wirtschaftlichen Faktor.

Laut staatlichen Statistiken beträgt der Teil von Innovationswaren, -projekten und dienstleistungen ca. 5% von der gesamten Fertigproduktion (5,2% im Jahr 2006 insgesamt, 7,1% - in den bearbeitenden Industriebranchen und 5,0% - in der Maschinenbauindustrie), was mehrfach niedriger ist als in den Industrieländern. Die Investitionen in wissenschaftliche Forschungen betrugen 2006 2,27% im Haushaltsplan der Russischen Föderation und 0,36% von den gesamten Investitionen in die Industrie.

Es gibt Methoden, mit deren Hilfe die Innovationen vorangebracht werden können. In diesem Zusammenhang spielen Kontakte zwischen den Hoschulen und der Industrie eine wichtige Rolle. Die Hochschulausbildung als Institution ist nur ein Teil des nationalen Innovationssystem. Die Industrie orientiert sich auf die Wirtschaft, die sich den Bedürfnissen der Region anpassen muss. Darüber hinaus muss die Industrie ihren Einfluss auf die Hochschulausbildung haben.

In der Geschichte unseres Landes wurden die Hochschulen als Zentren für wissenschaftliche Forschungen betrachtet Bei der Verwirklichung der Innovationspolitik spielen die Hochschulen auch heute eine wichtige Rolle. Verschiedene Innovationsstrukturen entstehen unter Teilnahme von Hochschulen: wissenschaftlich-technische Parks, innovationstechnologische Zentren, Zentren für Technologieumtausch, Innovationslehrkomplexe u.a.

Es gibt verschiedene Formen der Zusammenarbeit der Wissenschaft, Hochschulausbildung und Industrie.

Erstens ist das die Gründung von gemeinsamen wirtschaftlichen Lehrvereinen in verschiedenen rechtlichen und Organisationsformen.

Zweitens ist das die Übergabe der finanziellen, Eigentums- und anderen Ressourcen von heimischen Industriebetrieben an die Universitätsverwaltungen.

Drittens ist die gegenseitige Integration von Wissenschaft, Hochschulbildung und Industrie durch die Gründung von Wissenschafts-Innovations-Lehrzentren möglich.

Viertens ist die Integration durch Weiterentwicklungszentren (für fortgeschrittene Forschungen) möglich, in denen führende Kräfte der Universitäten und Mitglieder der Akademien arbeiten und auf Wettbewerbsbasis finanziert werden. Solche Zentren könnten helfen, amtliche Hürden zwischen der Wissenschaft und der Hochschule zu überwinden.

Fünftens müsste man die Gründung von den Kleinunternehmen fördern, um die Innovationen zuerst auf der Entwicklungsphase zu unterstützen und ihnen danach auf den Markt zu verhelfen.

Und sechstens wäre die Zusammenarbeit zwischen dem Hochschulsystem und der Industrie möglich, wenn man gemeinsame Zentren mit Labors, Versuchsabteilungen, Telekommunik ationszentren, Maschinen und Ausrüstungen sowie gemeinsame wissenschaftliche Räte (für Promotionsarbeiten) von führenden Hochschulen und wissenschaftlichen Forschungsinstituten gründet.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Partnerschaft ist die Zusammenarbeit des GOU VPO SGAU mit regionalen Behörden und Großindustriebetrieben, was möglich macht, Innovatonen in der regionalen Industrie einzusetzen.

Es sei zu betonen, dass die Kontakte zwischen den Universitäten und den Industriebetrieben von großer Bedeutung geworden sind. In vielen Ländern ist eine solche Partnerschaft eine wichtige Aufgabe der Industriepolitik. Diese Kontakte haben sowohl eine sichbare Seite (wissenschaftliche Forschungen, gemeinsame Patente, Lizenzen usw.) als auch solche, die man nicht sieht, die trotzdem relevant ist ( z.B. Partnerschaftsbeziehungen, Informationsaustausch). Deswegen ist es wichtig, dass die Entwicklung von solchen Kontakten zwischen der Wissenschaft und der Industrie zur innovationspolitischen Strategie des Staates wird.